Benedikt Bech ist theoretischer Physiker und freiberuflicher Wissenschaftslektor und lebt in der Nähe von Köln. In seinem Buch „Surfen auf Seelenwellen — Die Geschichte einer Selbsteroberung” erzählt er, wie eine äußerlich normale und scheinbar harmonische Kindheit in einer intakten Familie dennoch zu schweren Beeinträchtigungen der psychischen Entwicklung führen kann. Und er beschreibt, wie er diese Blockierungen im Rahmen einer zehn Jahre dauernden »Reifungsreise« überwinden konnte, indem er sich für das Unbewusste, den Körper, den Anderen und die eigene Geschichte zu öffnen lernte.
Wir sprechen darüber, was der Auslöser für seine Heilreise war und wie er zur Körpertherapie und Vipassana-Meditation gefunden hat. Er erzählt, wie das stille Meditieren für ihn eine Tür in bis dahin unbekannte Innenwelten öffnete, was eine Schneehündin namens Laika damit zu tun hat, wem und was er auf seinen Innenreisen sonst noch begegnet ist und wie er immer wieder sicher zurück in die „normale” Welt fand. Benedikt teilt, warum diese Art von Selbstkonfrontation seiner Meinung nach nur in Begleitung eines erfahrenen Anderen zu bewältigen ist, wie es zu dem Buch gekommen ist und was er heute — fast zehn Jahre nach der Veröffentlichung — anders machen würde.
Ein Gespräch darüber, wie tiefsitzende Schmerzen und Traumata zum Ausgangspunkt für echte Transformation werden können — über großen Mut und den unbändigen Drang der Seele, sich selbst ans Licht zu bringen.
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